Geschichte der Schule

iskola21Mit dem Bau des Gymnasiums und Internats von Pannonhalma wurde 1939 begonnen. Ministerpräsident Pál Teleki und der damalige Erzabt Krizosztom Kelemen verfolgten die Absicht, ein "italienisches Gymnasium" zu gründen, in dem die Vermittlung der italienischen Sprache und Kultur großes Gewicht gehabt hätten.

Ganz zu Anfang kamen die Jungen im Alter von zehn Jahren nach Pannonhalma, in einer Klasse lernten 25 Schüler, die Schule war als achtklassige Schule geplant. In der Geschichte der ungarischen und der hiesigen Benediktiner-Schulen war es eine Neuerung, dass Gymnasium und Internat in einer Einheit erbaut wurden. Die Klassengemeinschaft blieb auch im Internat zusammen und lebte in einem Schlafsaal, wo der Klassenlehrer meistens auch der Erzieher (Präfekt) war.

Die Schule von Pannonhalma wurde im Juni 1948 verstaatlicht, die Durchgänge zum Kloster wurden zugemauert.
Die Schule konnte ihren Unterricht als Benediktinergymnasium im Jahre 1950 wieder aufnehmen und war eines von acht katholischen Gymnasien, die auch während der Zeit des Kommunismus in Ungarn bestehen bleiben konnten.