Millennium-Gedenkstätte

Zum 1000. Jahrestag der ungarischen Landnahme im Jahre 1896 wurden im damaligen Ungarn sieben Millennium-Gedenkstätten errichtet, eine davon kann in Pannonhalma auch heute noch besichtigt werden.

Das Bauwerk war ursprünglich 26 Meter hoch und von einer doppelschaligen Kuppel bedeckt — die gewaltige, aus Kupferplatten gewölbte Nachbildung der ungarischen Königskrone, die in den Jahren 1937-38 wegen ihres schlechten Zustandes abgenommen werden musste. Dabei entstand die derzeitige Form des Gebäudes. Der Innenraum, ein kreisrunder Saal, wird von zwei Fenstern beleuchtet und ist mit einer niedrigen Kuppel ohne Öffnungen bedeckt. Den Ostteil der Mauern schmückt das 1938 von Vilmos Aba Novák begonnene, unvollendete Wandbild der aus allegorischen Elementen bestehenden Vision der ungarischen Staatsgründung.

Das Millenniumsdenkmal ist zur Zeit nicht zu besichtigen, aber es kann man sich von draussen anschauen.