Sammlungen

Die alten Klöster wurden als Hüter und Bewahrer der Menschheitskultur im Laufe der Jahrhunderte zwangsläufig mehr oder weniger zu Museen. Das begann vielleicht damit, dass die Mönche die Liturgie, den Gottesdienst immer anspruchvoller gestalteten, so dass die Liturgie selbst die Kunstwerke schuf.

Dazu trug im Falle von Pannonhalma besonders nach 1802 der intellektuell-pädagogische Profilwandel der Ordensgemeinschaft bei. Die sich immer mehr vergrößernden Sammlungen waren für die Anschauung und die wissenschaftliche Forschungsarbeit nötig.

Beim Bau der Bibliothek (1824) wurden neben dem großen Lesesaal zwei an der Seite gelegene Räume für die Sammlungen vorgesehen. Hier wurden die Gemälde, Stiche, Münzen, Antiquitäten, das Herbarium, die Minerealien, die Holz- und Samensammlung, die ausgestopften Vögel und die Daktylothek untergebracht.

Die Sammlungen der Erzabtei nehmen auch heute einen beachtlichen Platz unter den landesweit bekannten Sammlungen ein.

Suchmöglichkeit in den Sammlungen

Die Sammlungen sind nicht zu besuchen.